von Jaakko Kacsoh (Kommentare: 0)

Journalismuswerkstatt der Inzeitung

Die ersten Absolventen stellen sich vor

Marie, Laura, Nikita und Jaakko

Sie wissen es vielleicht noch nicht, aber in diesem Sommer wurde Freiburg von einer konspirativen Runde besucht. Wir kamen von weit her zum Schwarzwald, aus den Weiten Russlands und Finnlands oder von den Bergen Südamerikas. Ein Wunder, dass wir uns nicht verfehlten. Zum ersten Mal sahen wir uns im Treffpunkt am Schwabentor. Wir lernten uns mit Aufnahmegeräten im Anschlag kennen und büffelten journalistische Gattungen. Aber wozu das Ganze? Der Plan ist so einfach wie schwierig umzusetzen. Wir wollen dazu beitragen, den Journalismus in Freiburg (und auch in ganz Deutschland) ein Stückchen bunter zu machen.

Jeder fünfte Einwohner Deutschlands besitzt einen Migrationshintergrund – aber nur etwa drei Prozent der Journalisten. In mehr als 80 Prozent der Tageszeitungen arbeiten gar keine Menschen mit Migrationshintergrund. Wenn die Stimmen eines großen Teils der Bevölkerung nicht gehört werden, ist das ein Problem. Daher die Idee der InZeitung: Warum nicht jungen Leuten mit Migrationserfahrung eine Einführung in den interkulturellen Journalismus geben, damit sie diese Kenntnisse in andere Medien mitbringen können.


Unsere Artikel gibt es seit der Ausgabe Nr. 18 zu lesen. In diesen Seiten stecken eine Menge Spaß, angeregte Diskussionen, Koffein, Schokolade, Herzblut und Schweiß. Auch bei anderen Medien konnten einige von uns schon einsteigen. Melissa machte ein Praktikum bei der BZ und Marie beim Radio Dreyeckland und zwar auf zwei Sprachen – Deutsch und Türkisch.

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